Seite auswählen

Dies ist eine Bürgerinitiative

  der Gemeinde Hoppenrade im Herzen

   von Mecklenburg-Vorpommern

Wir sind keine Windkraftgegner, sondern wir protestieren gegen grobe Missstände bei der Umsetzung der Energiewende.

Wir protestieren gegen eine Windkraftlobby, die mittlerweile übermächtig geworden ist und die auf Grund Ihrer finanziellen Interessen nicht zu einem gesunden Augenmaß fähig ist.

Und wir sind gegen eine Politik die diese Lobby vollkommen frei gewähren lässt und ihr auch noch alle Wege ebnet.

Wenn sich Anwohner dann gegen zu geringe Abstände, zu viele oder zu gigantische Windräder wehren wollen, dann können sie eigentlich nur ein paar geschützte Greifvögel und ein paar Fledermäuse in die Waagschale werfen, alle anderen Argumente gelten nicht:

 

der Wille der Anwohner – spielt keine Rolle

 

der Wille der Gemeinde – ist nicht entscheidend

 

durch Studien belegte Gesundheitsgefahren – werden geleugnet

 

Immobilienentwertung – wird geleugnet oder klein geredet

 

Verschlechterung der Lebensqualität – spielt keine Rolle

 

Abstandsempfehlungen der WHO – werden ignoriert

 

internationale  Artenschutzrichtlinien – werden ignoriert

 

Viele Standorte die nicht passen, werden von Politik und Behörden gegen alle sachlichen Argumente und Einwendungen „passend gemacht“.

Dafür werden Regeln und Richtlinien des Naturschutzes Stück für Stück immer weiter aufgeweicht, oder sogar komplett aufgehoben.

Nun sind wir auch betroffen. Man will bei uns in Hoppenrade riesige Windräder direkt neben einem Naturschutzgebiet, inmitten eines Zugvogelrastplatzes und im Umfeld von unzähligen Seeadlern, Fischadlern und anderen streng geschützten Greifvögeln errichten. Eigentlich ein absolutes Unding, aber scheinheilige Gutachten und aufgeweichte Naturschutzkriterien sollen die Naturverträglichkeit „beweisen“, um dann über Ausnahmeregelungen auch in so einem sensiblen Landschaftsbereich Windräder errichten zu können.

Das werden wir nicht zulassen.

Wir wehren uns mit aller Kraft gegen solche Manipulationen, die unserer Natur und unseren Anwohnern großen Schaden zufügen.

Es gibt derzeitig ca. 30.000 Windräder in Deutschland.

Das ergibt geschätzte 1,5 Mio. Menschen für die Ihr Lebenstraum von einem ruhigen Häuschen auf dem Lande durch die Windräder erheblich geschädigt wurde (bei geschätzten 50 Menschen pro Windrad).

Das sind 1,5 Millionen Verlierer der Energiewende.

Das sind 1,5 Millionen zutiefst enttäuschte Menschen und damit potentielle Protestwähler oder Nichtwähler, die das politische System in Deutschland instabiler machen werden. Und das nicht nur für eine Wahlperiode, sondern mindestens für 20 Jahre – die Laufzeit der Windräder.

Jedes Windrad verursacht, wenn auch ungewollt, einen Immobilienschaden von geschätzten 1 Mio. EUR (bei geschätzten 20 Häusern im unmittelbaren Umfeld jedes Windrades mit einem Wertverlust von moderat geschätzten 50.000 EUR je Immobilie).

30000 Windräder haben dann einen gigantischen Immobilienschaden von 30 Milliarden Euro zur Folge, den die Anwohner derzeitig ohne jeden Ausgleich hinnehmen müssen.

Das ist für jede einzelne Familie unerträglich.

Und es ist ein riesiger volkswirtschaftlicher Schaden in Form eines langfristigen Kaufkraftverlustes der Landbevölkerung von 30 Milliarden Euro.

Allein in MV beträgt der Schaden geschätzte 2 Milliarden Euro bei derzeitig ca. 2.000 Windrädern. Viele Dörfer sind durch unzählige Windräder so unattraktiv geworden, dass dort niemand mehr hinziehen wird. Dort wird kaum noch jemand ein Haus kaufen, geschweige denn ein neues Haus bauen.

Es gibt für diese Ortschaften schon einen makaberen Begriff, der Ihre Zukunft treffend beschreibt – „Entleerungsräume“.

Wie passt das zu dem politischen Vorhaben, den ländlichen Lebensraum attraktiver zu machen???

Aber Windräder haben natürlich auch positive Aspekte, auf die wir hier nicht weiter eingehen.

Nur warum sträubt sich die Politik mit Händen und Füßen gegen eine offene und ehrliche Abwägung von positiven und negativen Auswirkungen der gegenwärtigen Windkrafttechnologie???

 

Warum werden alle negativen Aspekte konsequent geleugnet und kaputt geredet???

 

Soll das der Weg der Politik sein, um verlorenes Vertrauen der Bevölkerung zurück zu gewinnen???

Während Anwohner einen hohen finanziellen Schaden durch den Wertverlust ihrer Immobilien erleiden, bekommen einige wenige Landeigentümer horrende und fast schon sittenwidrige Pachteinnahmen von mehreren Zehntausend Euro pro Windrad und pro Jahr.

Da erhebt sich die Frage nach Gerechtigkeit und nach einer gerechten Lastenverteilung der Energiewende.

Und ganz besonders deshalb, weil diese völlig überzogenen Pachteinnahmen, genau wie die hohen Renditen der Windradbetreiber, schlussendlich von uns allen aus Mitteln der EEG-Umlage über unsere Stromrechnungen bezahlt werden.

Wenn die Windräder erst mal stehen, haben die Anwohner keine Chance dem lästigen, hörbaren Schall und dem gesundheitsschädlichen, nicht hörbaren Infraschall zu entrinnen. Infraschall, das sind Schwingungen mit sehr tiefer Frequenz, die bei Langzeiteinwirkung vor allem schädliche Auswirkungen auf das empfindliche Gleichgewichtsorgan im menschlichen Innenohr haben können. Laut internationaler Studien bekommen dadurch langfristig 10-30 Prozent der Anwohner gesundheitliche Probleme in Form von Konzentrationsstörungen, Schwindel, Schlafstörungen, Herz-Kreislaufproblemen u.a. mehr.

Die modernen Windräder und damit auch die gesundheitlichen Risiken werden immer größer, die Abstände zu den Wohnhäusern aber nicht.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt einen Mindestabstand zu Wohnhäusern von 2000m.

Warum wird diese Empfehlung nicht eingehalten???

 

Warum werden internationale Gesundheitsstudien ignoriert???

 

Wo bleiben die wissenschaftlichen Untersuchungen, die es rechtfertigen, riesige Windräder schon 800 bis 1000 Meter neben Wohnhäusern zu errichten, ohne die Gesundheit der Erwachsenen und der Kinder in diesen Häusern zu gefährden???

 

Wer übernimmt die Verantwortung für diese Risiken und wie verträgt sich das mit dem im Grundgesetz verankerten Grundrecht auf körperliche Unversehrtheit???

Für 30.000 Windräder wurden allein für Masten und Fundamente geschätzte 14 Mio. Kubikmeter Beton und geschätzte 10 Mio. Tonnen Stahl verbaut. Damit könnte man 40 mal das höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa in Dubai und zusätzlich noch 1100 Eifeltürme bauen.

Wie verträgt sich die Idee einer nachhaltigen und Ressourcen schonenden Energieerzeugung mit der Tatsache, dass die Windräder nur eine Laufzeit von 20 Jahren haben und dass wir dieses gigantische Bauvolumen alle 20 Jahre wieder abreißen und verschrotten???

 

Was ist daran nachhaltig und umweltschonend, wenn so viele, oft still stehende Windräder gebaut werden, weil wir den Strom nicht ableiten, oder nicht speichern können und wenn deren effektive Laufzeit dann vielleicht gerade mal 10 Jahre beträgt???

 

Warum werden Windräder nicht für eine längere Laufzeit projektiert???

Wir bräuchten eigentlich gar nicht so viele Windräder, wenn wir eine funktionierende Speichertechnologie hätten.

Aber wo bleiben die Speichertechnologien ohne die eine vernünftige und nachhaltige Energiegewinnung aus den unstetigen Energiequellen Sonne und Wind unmöglich ist und wo bleiben die staatlichen Förderprogramme um diese Technologien endlich zu entwickeln???

 

Und wie viele Windräder sollen denn nun eigentlich in Deutschland gebaut werden und warum spricht das niemand offen aus???

 

Haben wir im dicht besiedelten Deutschland überhaupt genügend Platz, um ausreichend Strom aus Windkraft und Sonnenlicht zu gewinnen und wie sieht es aus, wenn dann auch noch alle PKW elektrisch fahren sollen???

 

Hat das überhaupt mal jemand berechnet, bevor man begonnen hat Tausende Windräder in die Landschaft zu stellen???

Die gegenwärtige Energiewende ist vom politischen Willen getragen und sie wird teilweise gegen den gesunden Menschenverstand, gegen Empfehlungen der WHO, gegen international anerkannte Artenschutzrichtlinien und gegen viele sachliche Argumente von Naturschützern und betroffenen Anwohnern regelrecht durchgeboxt.

Gleichzeitig ist ein schlüssiges, technisches Gesamtkonzept zur nachhaltigen Energiegewinnung aus Wind und Sonnenlicht bis heute nicht erkennbar und scheinbar auch nicht vorhanden.

Und mit jedem neuen Windrad werden wieder 2 bis 3 Hektar unverbaute Landschaft geopfert und auch der Lebenstraum von 10, 20, 30 oder mehr Familien.

Und deshalb sagen wir vorerst und bis zur Klärung dieser Fragen Ja zur Windkraft und Ja zu technisch durchdachten Windrädern an vernünftigen Standorten.

 

Aber wir sagen laut und deutlich Nein zu jedem Windrad, das dichter als 2000m an Wohnhäusern steht.

 

Wir sagen laut und deutlich Nein zu jedem Windrad, das gegen den Landschafts- und Naturschutz verstößt.

 

Und wir sagen  Nein zu überschüssigen Windrädern, deren Strom man nicht ableiten, nicht sinnvoll verwerten und nicht speichern kann.

 

Wir sagen Nein zu überschüssigen Windrädern, die technisch keinen Sinn ergeben und nur aus finanziellen Interessen errichtet werden.

Das große rote N ist das Symbol unseres Protestes.

Wir verwenden dieses Symbol, weil es einfach sehr gut zu sehen ist. 

Weil es dafür nicht die Einschränkungen gibt, die für Plakatierungen in der Öffentlichkeit gelten (wie z.B. Mindestabstände zu Straßen, Maximalgrößen usw.) 

Weil wir damit nicht nur an einem Tag sondern dauerhaft auf unseren Protest aufmerksam machen können. 

Weil es nicht viel Geld und Aufwand kostet und weil Jedermann dabei problemlos mitmachen kann. 

Und weil es im Winter sehr lange dunkel ist, haben wir unsere N’s zusätzlich mit stromsparenden LED-Lichterketten beleuchtet.

Wir protestieren:

 

Damit die gute Idee einer Energiewende

nicht nur von politischen Ideologien und

von Renditebestrebungen geprägt wird,

sondern zuallererst vom Streben nach

vernünftigen Lösungen.

 

 

Damit die unvermeidbaren Belastungen

dieser Energiewende nicht nur von der

Landbevölkerung getragen, sondern

ehrlich und gerecht verteilt werden.

 

 

  Und damit am Ende der Energiewende

der ländliche Lebensraum nicht

so geschädigt ist, dass dort

niemand mehr wohnen will.



Wer sich unserer Protestidee anschließen möchte, der kann gerne auch unser Symbol verwenden.